Warnung Cookies werden auf dieser Website verwendet werden, um die beste Benutzererfahrung anzubieten. Wenn Sie fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, dass Sie Cookies von dieser Website erhalten. OK

Freundschaft

Es gibt Phasen im Leben, in denen Einsamkeit ein echtes Problem sein kann. Sei es direkt nach einer Trennung, nach einem Umzug, weil man gerade arbeitslos ist oder um Weihnachten und Silvester herum. Manche Menschen sind auch einfach zu schüchtern, um Kontakte zu knüpfen oder aufrecht zu erhalten und geraten dadurch mehr und mehr ins Abseits. Dabei ist es für ein zufriedenes Leben sehr wichtig, Sozialkontakte zu haben. Daher hier ein paar Tipps, wie man schnell neue Kontakte knüpfen kann, damit Einsamkeit bald kein Thema mehr ist.

Es mag am Anfang vielleicht etwas Überwindung kosten, diese Tipps auch umzusetzen – vor allem wenn man schüchtern ist. Doch gerade dann tut ein Erfolgserlebnis auch besonders gut. Geben Sie sich also einen Ruck!

Netzwerke für Freizeit-Aktivitäten gegen Einsamkeit

Im Internet gibt es Netzwerke für Freizeit-Aktivitäten, in denen man sich ein Profil anlegen kann. Danach kann aus einer Vielzahl an Veranstaltungen in der eigenen Stadt, für die andere Mitglieder Mitmacher suchen, ausgewählt werden. Kino, Spiele-Abend, Essen-Gehen, Sport – im Prinzip sollte dort jeder etwas nach seinem Geschmack finden. Und wenn nicht, kann man auch selbst eine Veranstaltung erstellen, wenn man etwas Bestimmtes im Auge hat und Begleiter sucht. Das Gute daran: Viele der anderen Leute dort sind auch alleine und kennen sich noch nicht. Derartige Netzwerke sind beispielsweise „Spontacts“ oder „weactive“. Wenn in der eigenen Stadt genügend andere Leute angemeldet sind, ist es oftmals auch kein Problem, noch ein Treffen für den gleichen Abend auszumachen, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt. Also: Nichts wie raus aus der Einsamkeit!

Kurse belegen und aktiv gegen Einsamkeit vorgehen

Wer sich schwer tut, Gesprächsthemen zu finden, wird sich vielleicht wohler damit fühlen, einen Kurs zu belegen, in dem ein Organisator einen genauen Ablauf vorgibt. Egal ob Sprach-, Töpfer-, Koch- oder Malkurs – suchen Sie sich am besten etwas, das Sie wirklich gern machen. Denn dabei ist die Chance am größten, dass Sie auf Leute treffen, die auf Ihrer Wellenlänge sind. An den meisten Kursen nehmen auch andere alleinstehende Personen teil. Wenn Sie Angst haben, alleine unter Pärchen zu sein, buchen Sie sich für ihren ersten Versuch am besten einen Kurs, der je nach Ihrem eigenen Geschlecht nur für Frauen oder nur für Männer ist.

Raus aus der Einsamkeit: Stammtische

Vor allem in größeren Städten gibt es eine Vielzahl an Stammtischen, die immer gerne neue Mitglieder aufnehmen. Das Schöne daran: Die Treffen finden regelmäßig statt und spätestens beim zweiten Mal trifft man auch wieder auf Leute, die man bereits kennt. Es gibt sowohl Stammtische, die sich aus Berufsgruppen zusammensetzen, als auch welche, bei denen sich Leute mit ähnlichen Interessen und Hobbies treffen. Oder auch Menschen, die aus dem gleichen Land kommen oder die Sprache dieses Landes gerne mit Muttersprachlern sprechen wollen wie z.B. Spanisch-Stammtische. Außerdem gibt es auch reine Frauen-Stammtische. Schauen Sie doch einfach mal im Internet, ob sich bei Ihnen in der Nähe nicht Leute treffen, denen Sie sich gerne anschließen würden.


Ehrenamtliches Engagement gegen Einsamkeit

Eine gute Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen besteht auch in der Ausübung von ehrenamtlichen Tätigkeiten oder Freiwilligenarbeit. Dort finden sich Gleichgesinnte und ziehen gemeinsam an einem Strang. Das gemeinschaftliche Bewältigen von Aufgaben schweißt automatisch zusammen und das Wissen, etwas Sinnvolles zu tun, hebt ganz nebenbei auch noch das Selbstbewusstsein. Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten von Tätigkeiten in Alten- oder Pflegeheimen, Krankenhäusern, Kindertagesstätten, Jugendhilfe-Einrichtungen, Theatern oder kulturellen Einrichtungen sowie im Bereich des Umweltschutzes und noch vieles mehr.

Menschen, die keinen oder zu wenig familiären Anschluss haben, können etwas Ähnliches in sogenannten „Mehrgenerationen-Häusern“ finden. Dort können sich Jung und Alt begegnen, voneinander lernen und sich miteinander austauschen. Die Möglichkeit zum freiwilligem Engagement ist ebenfalls gegeben.

Alte Freundschaften wiederbeleben

Auch wenn man alte Freunde irgendwann aus den Augen verloren hat: Oft gibt es einen Weg zurück. Denken Sie doch mal darüber nach, ob es nicht Menschen in Ihrer Vergangenheit gab, zu denen Sie den Kontakt gerne wieder aufnehmen würden. In Zeiten des Internets ist es oft gar nicht mal so schwer, jemanden wiederzufinden, selbst wenn man keine aktuelle Adresse oder Telefonnummer mehr hat. Und dann muss man sich nur noch überwinden – aber mehr als einen Korb kann man nicht kriegen. Und dann ist im Prinzip auch nichts wirklich schlechter als vorher. Von dem her gibt es also eigentlich keinen Grund, es nicht wenigstens mal zu versuchen. Häufig freuen sich alte Freunde sogar sehr, wenn man sich nach Jahren mal wieder meldet und haben selbst oft wehmütig an die gemeinsame Zeit zurückgedacht. Oder leiden selbst unter Einsamkeit.

Massage gegen Einsamkeits-Blues

Wer wenige Sozial-Kontakte hat, dem fehlt nicht nur jemand zum Reden und zum Teilen des Alltags, sondern oft auch körperliche Zuwendung. Da können Massagen sehr hilfreich sein. Diese müssen gar nicht immer so teuer sein. Und oft ist dabei auch noch ganz nebenbei ein gutes Gespräch drin. Massagen können das Wohlbefinden stark heben, wenn man akut unter Einsamkeit leidet. Und die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme ist ebenfalls recht gering.

Telefonseelsorge

Sollte das Gefühl der Einsamkeit einmal sehr stark sein, kann man sich auch jederzeit an die Telefonseelsorge wenden, wenn man mit jemandem reden und seine Sorgen teilen möchte. Der Anruf unter 0800/111 0 111 ist kostenlos. Auch eine Mail- oder Vor-Ort-Beratung ist bei der Telefonseelsorge möglich.


Weiterlesen:

Winterdepression - Licht fürs Wohlbefinden

Leseprobe: 30 schnelle Tricks für gute Laune